Das Benzin im Blut Lexikon – hier werden Begriffe aus der Welt des Rennsports und der Motoren erklärt. Heute: Launch Control. Die so genannte “Launch Control” (oder auch “Launch Assistant” genannt) stammt ursprünglich aus der Formel-1 Entwicklung. Es ist ein Zusammenspiel vom automatischem Schaltgetriebe, der Traktionskontrolle und der Drehzahl: Der Motor dreht im Leerlauf genau so hoch, dass die Räder beim Einkuppeln nicht durchdrehen. Dadurch “springt” der Wagen beim loslassen der Kupplung förmlich nach vorne und kann so enorm schnell Geschwindigkeit aufbauen. Der Sprint von 0 auf 60 Km/h ist somit viel schneller als bei leistungsstärkeren Fahrzeugen ohne Launch Control. Doch die “Starthilfe” kann noch mehr: Je nach Modell und Software fährt sie die Gänge beim Kickdown voll bis an den roten Drehzahlbereich aus, bis die Höchstgeschwindigkeit erreicht wird.
Autos, in denen Launch Control verbaut wird:
- Audi A3, R8 und TT (mit S- oder R-Tronic)
- BMW E46, M3, M5 und M6
- Ferrari Enzo Ferrari
- Ferrari F430
- Bugatti Veyron
- Lamborghini Gallardo
- Lamborghini Murciélago LP640
- Nissan GT-R
- Porsche 911 GT2
- VW Golf GTi und Golf R32



