Doppelkupplungs-Getriebe DSG
Seit der Markteinführung im Jahr 2002 ist das Doppelkupplungsgetriebe eine Revolution im Fahrzeugbau und daher sind auch in immer mehr Pkws und Fahrzeugklassen Doppelkupplungsgetriebe zu finden. Ein Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht Gangwechsel, welche ohne Zugkraftunterbrechung ablaufen und so dabei helfen die Effizienz des Fahrzeugs zu erhöhen. Die Technologie hilft also Sprit zu sparen, aber gleichzeitig wird auch der Fahrspaß erhöht. Da keine Kraft während des Schaltens verloren geht und die Gangwechsel unglaublich schnell erfolgen, versprüht das Doppelkupplungsgetriebe ein wenig Rennsportfeeling und erhöht auch bei normal motorisierten Automobilen den Fahrspaß.
Doppelkupplungsgetriebe werden heute für fast alle VW Modelle angeboten (VW-Bezeichnung “DSG”)

[Foto by: Telemarco@pixelio.de]
Die Technik hinter dieser Technologie ist dabei eigentlich bestechend einfach. Zwei Kupplungen, statt einer, und zwei Teilgetriebe, statt nur einem, sorgen dafür, dass der nächste Gang in Millisekunden bereit liegt. Die Technik sorgt dafür, dass bei einem Gangwechsel die eine Kupplung öffnet, während die andere geschlossen wird. Dies wird nur dadurch möglich, dass das System bereits die nächste Stufe auf der anderen Kupplung vorwählen kann und so ein unglaublich schneller Gangwechsel erfolgt. Wie bei einem herkömmlichen Automatikgetriebe kann das komplett automatisch erledigt werden oder auch durch manuelle Gangwechsel mit Schaltpaddeln hinter dem Lenkrad, was gerade bei Sportwagen sinnvoll ist.
Die Idee hinter dieser Technik ist dabei nichts bahnbrechend Neues. Schon in den achtziger Jahren gab es bei Porsche im Rennsport diese Technik, doch erst Volkswagen verfeinerte zusammen mit Borg Warner das System und brachte es zur Serienreife. Nach der Vorstellung im Jahr 2002 verbaute es Volkswagen erstmals im Audi TT und im Golf R32 und nannte es ein Direktschaltgetriebe, kurz DSG. Heute bieten einige Hersteller Doppelkupplungsgetriebe an und benutzen dabei verschiedenste Begriffe. Bei Porsche nennt sich das System Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK), bei BMW DKG, bei Renault Efficient Dual Clutch (EDC), bei Alfa Romeo Twin Clutch Technology (TTC), bei Ford Powershift und auch japanische Hersteller, wie Mitsubishi und auch italienische Hersteller wie Ferrari bieten das System an. Allgemein bieten die Hersteller das Doppelkupplungsgetriebe gegen Aufpreis in allen Fahrzeugklassen an und so hat sowohl ein Kleinwagen wie der VW Polo oder ein Alfa Romeo Mito als auch ein Sportwagen von Porsche oder auch der Luxusmarke Bugatti das System an Bord. Statistisch gesehen hat aber immer noch Volkswagen die Nase bei der Verbreitung des Doppelkupplungsgetriebes weit vorne und so ist es vor allem in den Volumenmodellen des Konzerns breit vertreten. Aber auch Motorräder können von der verzögerungsfreien Beschleunigung profitieren und so bietet Honda für seinen Tourer VFR 1200 als erster Hersteller ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen an.



































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