McLaren f1

Der F1 des englischen Formel 1-Rennstalls McLaren gilt als Revolution unter den Supersportwagen. Der F1 war das erste Fahrzeug, in dem ein komplettes Karbon-Monocoque eingebaut wurde – für straßenzugelassene Autos versteht sich. Mit seiner brutalen Leistung von über 600 PS muss er sich vor aktuellen Supersportwagen nicht verstecken.

McLaren F1 – mit ihm gewinnt man fast jeden Stich im Quartett

Die Beiträge zur Kfz-Versicherung des McLaren F1 belaufen sich auf ca. 30 000 Euro im Jahr

Lediglich 72 McLaren F1 wurden von 1994 bis 1998 verkauft. Gut erhaltene Fahrzeuge liegen heute bei rund 1 000 000 Euro, dafür könnte man sich auch einen nagelneuen Bugatti Veyron mit 1001 PS leisten. Übrigens: Eine Kfz-Versicherung kostet für den F1 im Jahr um die 30 000 Euro (bei 100 Prozent) – für Normalbürger eigentlich unvorstellbare Kosten. Unglaublich sind aber auch die Fahrleistungen – vor allem wenn man knapp 20 Jahre zurückdenkt: 6,1-Liter-V12, 627 PS, 386 km/h Topspeed und von 0 auf 100 km/h in nur 3,4 Sekunden. Bis zu einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometer vergehen gerade einmal 9,4 Sekunden – aktuelle Supersportler sind da auch nicht schneller.

Der McLaren F1 in der GTR Version

Der F1 im Guinness-Buch der Rekorde
Bis zum Jahr 2000 galt der F1 als stärkster Serienwagen, ganze sieben Jahre hielt er diesen Titel – dann wurde die Sportwagenikone vom Bugatti Veyron abgelöst. Die fast schon wahnsinnigen Beschleunigungs- und Topspeed-Werte sind auf das geringe Leistungsgewicht zurückzuführen. Der Supersportler kommt auf ein Gesamtgewicht von lediglich 1 140 Kilogramm, bei 627 Pferdestärken kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viele PS ein Kilogramm bewegen müssen. Gesagt sei nur soviel – relativ wenig. Das niedrige Gewicht entwickelt sich aus dem konsequenten Leichtbau – Karbon sei Dank. Bis dato kannte man das sündhaft teure Material nur aus der Formel 1. Neben der futuristischen Optik, dem tiefen Schwerpunkt und der hohen Qualität ist der McLaren F1 vor allem in einer Disziplin einzigartig – der Sitzposition. Der Fahrer des britischen Supersportlers sitzt mittig im Fahrzeug, rechts und links können bei Bedarf Beifahrer mitgenommen werden.

McLaren F1 GTR

McLaren MP4-12C – Nachfolger seit 2011 erhältlich
Seit Anfang 2011 steht der Nachfolger des F1, der McLaren MP4-12C in den Startlöchern. Dieser orientiert sich optisch wie auch motorseitig stark am Original aus den 90ern. Dennoch: Bei den Fahrleistungen ist ihm der „Alte“ immer noch überlegen – Stich.

Veröffentlicht am 25.07.2011 in Sportwagen

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Kommentar:

Tanja schrieb am 10.02.2012 um 02:26 Uhr

Ich habe Benzin im Blut obwohl ich eine Frau bin, müssen doch nicht immer nur Männer Autos lieben!!
Ich finde den McLaren einfach toll ;-)
LG